Ein Wireframe ist eine reduzierte, meist schwarz-weiße Skizze einer Seite – ohne Farben, Bilder oder finale Texte. Es geht nur um Struktur, Hierarchie und Platzierung: Wo steht die Navigation, wo der Hauptinhalt, wo der
Ein Wireframe ist eine reduzierte, meist schwarz-weiße Skizze einer Seite – ohne Farben, Bilder oder finale Texte. Es geht nur um Struktur, Hierarchie und Platzierung: Wo steht die Navigation, wo der Hauptinhalt, wo der Call-to-Action?
Wireframes entstehen früh im Prozess, nach der Konzeption und vor dem fertigen Design. Sie helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ohne dass Diskussionen über Farben oder Bilder ablenken. Die zentrale Frage: Führt dieser Aufbau den Nutzer zum Ziel?
Es gibt grobe Wireframes (Low-Fidelity), die nur Kästchen und Striche zeigen, und detailliertere (High-Fidelity) mit Abständen, Schriftgrößen und Platzhaltertexten. Beide haben ihren Platz – grob für schnelle Abstimmung, detaillierter für die Übergabe an Designer oder Entwickler.
Wireframes können auf Papier entstehen, in Tools wie Figma oder Balsamiq erstellt oder als klickbare Prototypen umgesetzt werden. Am Ende zählt: Klarheit vor Schönheit.
Ohne Wireframe fällt oft erst beim fertigen Design oder in der Entwicklung auf, dass eine Anordnung nicht funktioniert – dann wird es teuer. Mit Wireframe lassen sich Varianten durchspielen und der Aufbau testen, bevor ein Pixel in Farbe gesetzt wird.


