»Retargeting«

Nico Held

Retargeting spricht Besucher erneut an, die auf Ihrer Website waren, aber ohne Kauf oder Anmeldung wieder gegangen sind. Sie zeigen ihnen später gezielt Anzeigen auf anderen Seiten, in Social Media oder Suchmaschinen – e

Retargeting spricht Besucher erneut an, die auf Ihrer Website waren, aber ohne Kauf oder Anmeldung wieder gegangen sind. Sie zeigen ihnen später gezielt Anzeigen auf anderen Seiten, in Social Media oder Suchmaschinen – eine zweite Chance, den Kontakt zu nutzen.

Technisch funktioniert Retargeting über Cookies oder ähnliche Technologien: Wer die Seite besucht, bekommt einen Marker. Werbepartner wie Google oder Meta zeigen dieser Person dann Ihre Anzeigen auf anderen Websites. Zielgruppen lassen sich gezielt definieren, etwa alle, die eine Produktseite gesehen, aber nicht gekauft haben.

Retargeting erreicht Menschen, die die Marke schon kennen – die Conversion-Raten sind oft höher als bei reinem Neukunden-Traffic. Wichtig ist, die Anzeigen nicht zu aufdringlich zu gestalten und Frequenzlimits zu setzen, sonst wirkt es schnell störend.

Rechtlich und datenschutztechnisch muss Retargeting sauber umgesetzt werden: Einwilligung, Cookie-Hinweise und Transparenz in der Datenschutzerklärung sind Pflicht.

Wer Retargeting gezielt und respektvoll nutzt, holt mehr aus vorhandenem Traffic heraus und steigert die Ausbeute jeder Besucherbeziehung.

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