Above the Fold bezeichnet den Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sichtbar ist – das, was direkt nach dem Laden erscheint. Der Begriff stammt aus der Zeitung: Was über der Mittelfalte lag, sah man zuerst am Kiosk.
Above the Fold bezeichnet den Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sichtbar ist – das, was direkt nach dem Laden erscheint. Der Begriff stammt aus der Zeitung: Was über der Mittelfalte lag, sah man zuerst am Kiosk. Im Web entscheidet Bildschirmgröße und Auflösung, wie viel above the fold liegt.
Nutzer entscheiden in Sekunden, ob sie bleiben. Headline, erster Abschnitt, ein klarer Call-to-Action oder ein prägnantes Bild im sichtbaren Bereich machen oft den Unterschied. Kommt das Wichtigste erst nach mehrfachem Scrollen, geht ein Teil der Besucher verloren, bevor sie es sehen.
Das heißt nicht, dass alles in den oberen Bereich gehört. Überladene Startbereiche überfordern; klare Hierarchie ist wichtiger. Die Frage lautet: Welche eine Botschaft oder Aktion soll sofort ankommen? Auf Landingpages wird meist genau ein Nutzenversprechen und ein CTA above the fold platziert.
Auf mobilen Geräten ist der sichtbare Bereich kleiner. Responsives Design und getestete Breakpoints sorgen dafür, dass die wichtigsten Elemente auch auf dem Smartphone sofort sichtbar sind.
Above the Fold ist keine starre Regel, sondern eine Erinnerung: Der erste Eindruck zählt. Wer diesen Bereich bewusst gestaltet, erhöht die Chance, dass Nutzer bleiben und weiterlesen.