»KPI«

Nico Held22. Februar 2025

KPI steht für Key Performance Indicator – eine Kennzahl, die den Erfolg eines Ziels misst. Ohne KPIs bleibt unklar, ob eine Maßnahme wirkt. Mit KPIs kann man entscheiden: Läuft die Kampagne? Stimmt die Website? Lohnt sich das Investment? KPIs sind die Messlatte, an der sich Strategie und Taktik ausrichten.

Welche KPIs relevant sind, hängt vom Ziel ab. Für eine E-Commerce-Seite zählen oft Umsatz, Conversion Rate und durchschnittlicher Warenkorbwert; für einen Newsletter die Öffnungsrate und Klickrate; für eine Content-Seite die Verweildauer und die Anzahl der gelesenen Artikel. Ein KPI sollte messbar, erreichbar und zeitlich begrenzt sein – sonst wird er zur bloßen Zahl ohne Steuerungswirkung.

Zu viele KPIs verwässern den Fokus. Besser wenige, dafür die richtigen. Typisch ist eine Mischung aus Ergebniskennzahlen (z. B. Umsatz, Leads) und Treiber-Kennzahlen (z. B. Traffic, Klickrate), die den Weg zum Ergebnis beschreiben. So erkennt man nicht nur, ob das Ziel erreicht wurde, sondern auch, wo man nachsteuern kann.

KPIs brauchen einen Bezugsrahmen: Vergleich mit dem Vormonat, mit dem Vorjahr oder mit einem definierten Ziel. Eine Conversion Rate von 2 % ist ohne Kontext weder gut noch schlecht. Erst im Vergleich oder anhand eines Soll-Ist-Vergleichs wird die Zahl aussagekräftig. Regelmäßiges Reporting und klare Verantwortlichkeiten sorgen dafür, dass KPIs nicht nur gemessen, sondern auch genutzt werden.

Wer KPIs von Anfang an definiert und transparent macht, schafft eine gemeinsame Sprache im Team und mit dem Auftraggeber. Dann wird aus „es läuft gut“ ein „die Conversion Rate liegt bei X und ist um Y gestiegen“. So werden aus Bauchgefühlen datenbasierte Entscheidungen.

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