»Favicon«

Nico Held18. Februar 2025

In der Browser-Tab-Leiste, in Lesezeichen und in der Verlaufsliste erscheint neben dem Seitentitel ein kleines Symbol – das Favicon. Es ist oft nur 16x16 oder 32x32 Pixel groß, aber es prägt den Wiedererkennungswert einer Website. Wenn Nutzer viele Tabs offen haben, ist es das Favicon, an dem sie eine Seite schnell zuordnen. Ohne Favicon zeigt der Browser ein Standard-Symbol; mit einem passenden Icon wirkt die Marke auch in dieser kleinen Ecke präsent.

Technisch ist das Favicon eine Bilddatei – klassisch im ICO-Format, heute oft auch PNG oder SVG – die im Head der Website referenziert wird. Moderne Browser und Geräte erwarten verschiedene Größen: vom kleinen Tab-Icon bis zum großen App-Icon für „Zum Startbildschirm hinzufügen“. Wer alle Fälle abdecken will, liefert mehrere Formate und Größen und verweist per link-Tag darauf.

Das Favicon sollte zum Logo oder zur Marke passen: reduziert, erkennbar auch in Winzigkeit. Zu viele Details gehen in 16 Pixeln verloren; einfache Formen und klare Kontraste funktionieren am besten. Viele Marken nutzen eine vereinfachte Version ihres Logos oder ein markantes Symbol. Wichtig ist auch der Hintergrund: Transparent oder in der Markenfarbe – je nachdem, wie der Browser den Tab darstellt.

Fehlt das Favicon, wirkt die Seite unfertig oder nachlässig. Vor allem bei professionellen Auftritten gehört ein sauber implementiertes Favicon zum Pflichtprogramm. Es verbessert die Orientierung der Nutzer und stärkt die Markenwahrnehmung in jedem Kontext, in dem die Website auftaucht – von der Suchmaschine über Social Shares bis zum Smartphone-Homescreen.

Nach einem Relaunch oder Rebranding das Favicon zu aktualisieren und in allen nötigen Größen auszuliefern, sorgt dafür, dass die Marke überall konsistent bleibt. Klein im Maßstab, groß in der Wirkung – so lässt sich das Favicon zusammenfassen.

Das könnte dich auch interessieren

»Logo«
Branding

Logo

»Webfont«
Webdesign

Webfont

»Corporate Design«
Branding

Corporate Design