Ein Besucher hat gelesen, ist interessiert – und dann? Ohne klaren nächsten Schritt endet die Reise oft hier. Der Call-to-Action (CTA) ist genau dieser Schritt: ein Button oder Link, der zu einer konkreten Handlung auffordert. „Jetzt anfragen“, „Newsletter abonnieren“, „In den Warenkorb“, „Kostenlos testen“. Er ist die Brücke zwischen Information und Aktion.
Ein guter CTA ist sichtbar, verständlich und passt zum Kontext. Er steht dort, wo der Nutzer nach dem Lesen oder Scannen hingelenkt werden soll – nicht versteckt im Footer, sondern an der Stelle, an der die Entscheidung fällt. Die Formulierung sollte aktiv und eindeutig sein: Was passiert, wenn ich klicke? „Hier klicken“ sagt wenig; „Jetzt Beratungstermin buchen“ sagt viel.
Farbe, Größe und Kontrast beeinflussen, wie oft geklickt wird. Der CTA sollte sich vom Rest der Seite abheben, ohne schreiend zu wirken. Auf mobilen Geräten muss er groß genug sein, um bequem getippt zu werden. A/B-Tests zeigen immer wieder, dass kleine Änderungen – eine andere Farbe, ein anderer Text – die Klickrate spürbar verändern können.
Die Anzahl der CTAs pro Seite ist eine Abwägung. Zu viele Optionen verwässern die Botschaft; der Nutzer weiß nicht, wohin. Ein klarer Haupt-CTA und vielleicht ein Nebenfaden (z. B. „Mehr erfahren“) sind oft besser als ein Wald von Buttons. Auf Landingpages wird deshalb meist ein einziger CTA in den Mittelpunkt gestellt. Wer Besucher nicht nur informieren, sondern zu Aktionen führen will, braucht CTAs, die den Weg weisen – und dann eine Seite, die das Versprechen des Buttons einlöst.

